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Definition des Kaufsrechts im Schweizer Recht

Das Kaufsrecht ermöglicht Ihnen, eine bestimmte Liegenschaft zum vereinbarten Preis und zu den vereinbarten Bedingungen durch eine Erklärung gegenüber dem Eigentümer zu erwerben. Im Gegensatz zum Vorkaufsrecht hängt seine Ausübung nicht von einem Verkaufsentschluss ab.

Kaufsrecht in der Schweiz: Funktionsweise

Der Kaufsrechtsvertrag für eine Liegenschaft muss öffentlich beurkundet werden. Er bestimmt die Liegenschaft, den Preis, die Dauer und die Ausübungsmodalitäten; nach Schweizer Recht beträgt die Höchstdauer zehn Jahre.

Die gültige Ausübung macht den Verkauf verbindlich, ohne dass der Eigentümer erneut zustimmen muss. Die Eigentumsübertragung erfolgt jedoch erst mit der Eintragung im Grundbuch.

Kaufsrecht, Grundbuch und Hypothek

Die Vormerkung im Grundbuch ist nicht obligatorisch, macht das Recht jedoch gegenüber späteren Erwerbern wirksam. Ohne Vormerkung bleibt Ihr Schutz im Wesentlichen vertraglicher Natur.

Prüfen Sie vor einem Kauf oder einer Finanzierung den Grundbuchauszug: Dieses Recht kann den Wiederverkauf einschränken, einen festgelegten Preis vorgeben und die Beurteilung des Immobilienpfands durch den Hypothekargeber beeinflussen.

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Autor : Jean
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