Definition des Restwerts im Zusammenhang mit Ihrer Hypothek in der Schweiz
Im Immobilienbereich bezeichnet der Restwert den geschätzten Wert einer Immobilie am Ende eines Analysezeitraums. Bei einem Bauprojekt kann er auch dem Betrag entsprechen, der nach Abzug der Kosten und des Gewinns des Projektentwicklers für das Grundstück verbleibt.
Was bedeutet «Restwert» bei Immobilien?
Bei einer finanziellen Bewertung eines Renditeobjekts wird der Restwert, auch Endwert genannt, am Ende des Prognosezeitraums auf der Grundlage des erwarteten nachhaltigen Nettoertrags berechnet. Anschliessend wird er abgezinst, um seinen Wert zum Bewertungsstichtag zu bestimmen.
Im Rahmen einer Immobilienentwicklung kann der Begriff eine andere Bedeutung haben. Der Restwert des Grundstücks entspricht dann dem geschätzten Wert des fertiggestellten Projekts abzüglich der Baukosten, der Nebenkosten, der Finanzierungskosten und der vom Projektentwickler verlangten Marge.
Welche Bedeutung hat der Restwert für Ihre Hypothek?
Bei Ihrem Immobilienkauf in der Schweiz stützt die Bank die Höhe der Hypothek in der Regel nicht auf diesen zukünftigen Wert. Sie orientiert sich hauptsächlich am Belehnungswert, der insbesondere anhand des Kaufpreises und des vom Kreditgeber (Bank, Versicherung oder Pensionskasse) geschätzten Immobilienwerts bestimmt wird.
Der Restwert spielt vor allem bei der Bewertung von Renditeliegenschaften, Bauprojekten und zu entwickelnden Grundstücken eine Rolle. Er hängt stark von den zugrunde gelegten Annahmen ab, insbesondere von den künftigen Erträgen, dem Kapitalisierungssatz, den Unterhaltskosten und dem voraussichtlichen Zustand des Gebäudes.




