Theoretische Hypothekarkosten: Definition

Die theoretischen Hypothekarkosten entsprechen einer vorsichtigen Schätzung der zukünftigen Kosten Ihrer Hypothek: Zinsen, berechnet zu einem erhöhten Satz (z. B. 4,5–5 %), obligatorische Amortisation und Unterhaltskosten. Diese Berechnung spiegelt nicht zwingend Ihre aktuellen effektiven Zahlungen wider, sondern ein Stressszenario, das Kreditgeber nutzen, um Ihre finanzielle Tragbarkeit zu beurteilen.

Verwendung der theoretischen Kosten

Ziel dieses Stresstests ist es zu prüfen, ob Ihr Budget einen Zinsanstieg oder eine Veränderung Ihrer Situation verkraften würde. Überschreiten die theoretischen Kosten den zulässigen Schwellenwert, kann die Bank den Kredit ablehnen oder mehr Eigenmittel verlangen. Es ist daher besser, diese Parameter im Voraus zu berücksichtigen, bevor Sie ein Angebot für eine Immobilie abgeben.

Zahlenbeispiel zu den theoretischen Kosten

Ein Käufer erhält heute einen festen Zinssatz von 2,1 %, was komfortable monatliche Raten ergibt. Dennoch berechnet die Bank seine theoretischen Hypothekarkosten mit einem Zinssatz von 4,8 %. Wenn mit diesem Zinssatz das Belastungsverhältnis 33 % seines Einkommens übersteigt, besteht die Gefahr, dass das Dossier nicht durchkommt, selbst wenn der effektive Zinssatz niedriger ist.

Artikel zu den theoretischen Hypothekarkosten

Autor : Jean
Hypothekenexperte
Simulator für Hypothek
Testen Sie unseren Hypothekenrechner und ermitteln Sie den Preis, den Sie für eine Immobilie zahlen können.
GRATIS

Artikel über den Begriff "belastung"