Miet-Cashflow: Definition
Der Miet-Cashflow ist der Betrag, der übrig bleibt, nachdem alle mit der Immobilie verbundenen Ausgaben bezahlt wurden (Zinsen, Amortisation, Nebenkosten, Unterhaltskosten, Steuern auf den Mieterträgen). Ein positiver Cashflow bedeutet, dass sich die Immobilie selbst finanziert und einen monatlichen Überschuss erwirtschaftet.
Cashflow im Detail
Selbst bei einer guten Mietrendite berechnen kann ein zu tiefer oder negativer Cashflow Ihre Situation schwächen, besonders bei Unvorhergesehenem (Arbeiten, Mietleerstände, Zinsanstieg). Ziel ist es, ein Portfolio aufzubauen, das Rendite, potenzielle Wertsteigerung und ausreichenden Cashflow kombiniert, um Schwankungen abzufedern.
Beispiel für die Cashflow-Berechnung
Ein Eigentümer kauft eine Renditeliegenschaft mit einer soliden Nettorendite, aber hohen Hypothekarzahlungen. Am Ende ist sein Cashflow jeden Monat leicht negativ. Wenn unerwartete Arbeiten anfallen, muss er auf seine Ersparnisse zurückgreifen. Bei einer neuen Investition achtet er darauf, für mehr Sicherheit einen positiven Cashflow zu behalten.
